Der Orden der Vitama

Der Orden der Vitama umfasst derzeit zwei Mitglieder. Die Aufgaben des Ordens ist die Sorge um das seelische aber auch körperliche Wohl der Bürger und Bürgerinnen Siebenwinds.

Mitglieder: 2
Ordensleiter: Edora
Ordensfarben: grün, rot
Ordenssymbol: Der Kelch, Die rote Rose, Das Nest
Beinamen: Für Anhänger und Geweihte auch Die Geliebte, Die Große Liebe, Der Rausch, Die Mutter
Feiertage: 3.Dular: Festtag Vitamas, 12.Dular: Festtag der Diebe, 14.Dular: Fest der Saat, 10.Trier: Fest der Liebenden, 30.Triar: Geburtstag Hilgorads, 1.Lichthoch Höchster Feiertag der Viere, 2. Lichthoch, 20.Carmer: Erntedank, 10.Carmar: Fest des Rausches

 

Vitamas Ehrentag

Ein Fest im Gedenken an all die Gaben, welche die Bewohner Tares von der Herrin des Lebens erhalten haben. Fröhlich schmückt man den Tempel und die Häuser der Stadt, kauft sich gegenseitig Geschenke, verbringt einen gemütlichen Tag mit der Familie und bereitet sich auf rauschende Feste am späteren Abend vor. Nachmittags feiern die Kinder mit ihren Eltern kleine Feste, während jene des Nachts zumeist in den Tempeln, Badehäusern und Tavernen stattfinden und wohl zu Recht als "Gelage" bezeichnet werden können.

Der Zyklus der Musik

Innerhalb jedes Vitamatempels befindet sich eine ca. 20 cm große blaue Blüte, die entfernt an eine Mischung aus Wolfsmaul und Sonnentau erinnert. Diese Pflanze öffnet dabei nur einmal im Jahr ihre Blüte, immer in der Jahreszeit Vitama, meist Anfang Duler. Das genaue Datum ist zu unregelmäßig um es vorherzusagen, doch ab der Öffnung der Blüte beginnen die Vorbereitung zum Zyklus der Musik. Dazu gehört neben einer großen Ausschreibung zur Information an alle Anhänger und dieser, die sich der Musik verschrieben hat, auch die Besorgung die für das Fest und die Feier benötigt werden. Nach genau acht mal sieben Zyklen beginnt dieses Fest. Innerhalb dieser Zeit bilden sich innerhalb der Blüte zwischen 12 und 14 Samenkörner, die eine Stark berauschende Gabe besitzen. Das Fest selbst findet, bis auf drei Prozeduren, außerhalb des Tempels.

Der Morgen der Geweihten, der beinah mitten in der Nacht beginnt, mit einer Rituellen Waschung sowie das Anlegen der Vitamarobe. Danach erfolgt die erste offizelle Prozedur, an der sich jedoch nur Geweihte der Vier beteiligen dürfen. Zuerst erfolgt ein Danksagung an Vitama für die Musik , gefolgt von der vorsichtigen Ernte der Blumen. Dabei wird der Blütenkopf vom Stengel entfernt und dann zur Statur Vitamas getragen. Korn für Korn wird vorsichtig entfernt, wobei nach jedem Korn ein leiser Litanei geflüstert wird. Drei Körner bleiben dabei dem Tempel. Einer wird gepflanzt, auf das nächstes Jahr wieder die Blume erstrahlt. Die Zwei anderen achtsam zerdrückt und deren Essenz in den großen Ritualbrunnen getröpfelt. Sollte ein neuer Tempelbau geplant sein wird zusätzlich ein viertes Korn eingehalten. Die Restlichen kommen in ein einfaches hölzernes Trinkhorn das zu jeder Feier neu geschnitzt wird. Als letztes erbitten dann die gesammelten Geweihten der Vitama bei den Vertretern der anderen, im Rituellen Tonfall, darum, dass das Fest ungestört bleibt. Diese bestätigen es entsprechenden der Protokolle

Nun wenden sich alle aus der inneren des Tempels hinaus, zu den meist schon wartenden Besucher. Diese stellt oft ein bunter Haufen da, viele Anhänger Vitamas und Musiker befinden sich unter ihnen doch auch Schaulustige und Personen die einfach nur die Feier genießen wollen. Gemeinsam suchen nun alle einen vorher ausgewählte Wiese auf, die bereits Geschmückt vorzufinden ist. Eine vorher ausgewählte Geweihte Vitamas spricht dann die Rituelle Begrüßung aus sowohl häufig einige selbst gewählte Worte in dem es um den aktuellen Stand des Tempels aber auch um den des umgebenen Landes geht. Oftmals verbunden mit der Bitte anderen zu helfen (meist spezielle Gruppen die letzter Zeit gepeinigt worden). Von dann beginnen die Festlichkeiten auch für die Bevölkerung es beginnt ein Musikalische Darbietung all derjenige die dies wünschen. Dazwischen wird gelacht und gefeiert, den Melodien der vielen Künstler gelauscht, musikalische Zwiegespräch gehalten, jedoch nie (und wenn doch wird versucht es zu unterbinden) einem der Musik ausgebuht oder Getrunken. Ebenfalls werden Wettstreiterein untereinander unterbunden, denn das Fest ist kein Ort an dem kleinliche Streitereien fortgesetzt werden, sondern es soll zur Freude aller verlaufen. Gegen Mittag erfolgt eine kleine Stärkung, meist frisches Brot und Gemüse.

Wenn die Sonne sich darauf vorbereitet unterzugehen beginnt die zweite Prozession. Zuerst erfolgt ein Tempeltanz der Geweihten wobei dort die grüne Robe gegen ein Vitamagewand gewechselt wird. Ist der Tanz zuende wird das Füllhorn mit den Körner genommen und mit Rebensaft aufgefüllt. Nach einigen Zeremoniellen Ereignissen wird es in ein Weinfass gefüllt und jedem (bis auf die Vitama Geweihte) ist es gestattet davon zu trinken, wobei die Musiker zuerst davon trinken dürfen. Die Körner versetzen dem Wein ein stärkeres Aroma, und erweitert die Sinne, daher ist es recht beliebt bei Musikern, die Inspiration suchen. Die Feier selbst dauert nun ohne Zeitbegrenzung weiter, meist bis in den Morgen des nächsten Zyklus und endet oft mit der körperlichen Erschöpfung. Musiker behaupten, diejenigen, die daran teilgenommen haben, werden von Vitama geküsst, und haben oft eine Fülle an neuen Ideen für die Musik. Ebenfalls geht das Gerücht um, das jeder, der vom Wein getrunken hat, in der nächsten Zeit nicht von Alpträumen gepeinigt wird.

Die letzte Prozedur findet dann hinter verschlossenen Vorhang statt, und ist nur den Geweihten der Vitama bekannt. Sie findet meist erst am nächsten oder übernächsten Tag statt, da das Fest meist auch die Geweihten körperlich zusetzt. Die Prozession selbst ist wahrscheinlich für die Augen anderer äußerst seltsam, da sie recht bescheiden wirkt für die Göttin der Liebe und der Feste. Jeder der Geweihten füllt einen Becher am Ritualbrunnen, dessen Wasser sich meist durch das Öl regenbogenfarben verfärbt und trinkt ihn. Danach setzten sie sich einfach vor die Statur ihrer Göttin und verharren so. Still bleiben sie dort, manchmal auch mehrere Zyklen lang.

Geweihtentag

Während unter dem Jahr ihre Hauptaufgabe darin besteht, allen Lebewesen das Leben leichter zu machen, ist dieser Tag jener, an dem sie sich davon erholen können. Dieser gehört nur ihnen und wird hinter verschlossenen Türen gefeiert. Einen festen Ablauf gibt es nicht, aber meist wird die Zeit dafür genutzt auszuschlafen, Vitama zu ehren und die Seele baumeln zu lassen. Dies ist auch der einzige Tag, an dem eine Verschmelzung der Seelen ihnen (unter Umständen) gestattet ist.

Spezielle Aspektfeiertage (nur von bestimmten Anhängern praktiziert)

Aussaht (im Frühjahr)
Ernte (Ende Sommer)
Weinfest (nach der Weintrauben lese)
Fest für Diebe/Betrüger


Update : 200705Di01-SE