Aspekt

Göttin der Liebe (sowohl der Platonischen zwischen Freunden, der des Blutes in der Familie, die geistige zwischen Mann und Frau aber auch der körperlichen), Spenderin des Lebens sowohl in der Natur wie auch bei den Menschen (des Wachstums der Erde, der Fruchtbarkeit, der Nutzpflanzen, der Ernte, der Schwangerschaft). Bewahrerin des Heimes (der Hausarbeit, dem Herdfeuer, der Familie, der Kinder), Geberin der Geschenke des Glücks (des Weins, der Musik, der Gedichte, des Rauschs, der Körperlichen Lust, der Gefühle, der Sinne, des Lachens, des Spiels, der Gastfreundschaft).
Schützgöttin der Wege und des Reisen, Schutzpatronin der Ehe und der Familie, der Hebammen und der Frischgeborenen, der Musiker und Spielleute (Barden, Gaukler, Dichter), der Bauern und von Vitamas Volke.


Kurzbeschreibung

Das Leben und Vitama, zwei Begriff, auf ewig in einander Verflochten. Sie, die den Menschen das Leben schenkte. Ihr leises flüstern ist im rascheln der vollen Ähren zu vernehmen, wie im Geschrei eines neugeborenen Kindes. Sie die ihnen Freuden des Leben zeigte die Liebe, den Rausch, die Gefühle. Die ihnen die Kunst beibrachte, die Fähigkeit zu Dichten und zu Musizieren. In ihrer großen Freizügigkeit hält sie Schützend ihre Hand auf den Wegen und Straßen auf das sicher seien.

Symbolik

Die Gebenden Hände: Zwei Hände, offen, reichend angewinkelt, dem Gast zugeneigt. Solch eine Form, meist aus Lehm werden häufig in ländlichen Gebiet entdeckt. Dies Symbol, steht stellvertretend für Vitamas reichliche Gaben, die sie den Menschen brachte. Als Zeichen hängt dies dort, als lauter Ruf ja ich glaube und befolge Vitama, doch auch als Hinweis der Güte. Oft erhalten suchende bei Häusern mit diesem Zeichen eine kostenlose Speise und vielleicht sogar einen trockenen Schlafplatz. Die Hand selbst wird aus Lehm erstellt, meist zusammen mit Freunden und Familien wobei ein Abdruck der eigenen Hände als Vorlage dient. Hört ihr ihren Ruf? Laut Preisen sie die Gaben an, kommt Vitama hat uns so reichlich beschenkt, wie sollten wir die Menschen uns dabei verschließen und Knauserig sein?

Der Gabenkreis: Dies seltsames Zeichen findet man an Tempeln Vitamas, sei es als Bild fein säuberlich auf den Stein gemalt, als Stickerei in einem Teppich oder in einem Wandvorhang gefasst. Es wird der Gabenkreis genannt und zeigt und erinnert an die großen Gaben, die Vitama den Menschen beschert hat. Ein geflochtener Kreis goldgelber Ähren, prall Ausgereift und zu Ernte bereit, umrahmt das Zeichen. Eine hölzerne Laute befindet sich in der Mitte dieses Kreises. Der Klangkörper selbst dieses Instrument ist fein Verziert, mit der Gravur einer Weinrebe und einem frischen Apfel. In den Obersten Seiten des Instrumentes steckt eine dornenlose Rose, deren Blüte offen den Ährenkreis berührt. Ein grünes Vitamatuch, welches zu einer Strang gebunden wurde, hängt um den Lautenhals während der Rest frei nach unten liegt und hinter der Laute verschwindet.

Redewendungen

„Vitama Geschenk“ = Schwanger, Kind„Vitama liebt auch dich“= Rituelle Antwort wenn jemand versucht die Geweihten zum Kampfe zu fordern, sie beleidigt, oder sie provozieren will.

„Ein Vitamatempel ist kein Hurenhaus“ = Eine leider zu häufig genutzt Wortwahl für leicht beeinflussbare Seelen die in Vitama nur den Rausch und die Ekstase sehen.

"Liebe kann schmerzhaft sein, doch nur wer nie liebt kennt wahre Qualen" - Tröstender Spruch, wenn jemand einer unerfüllten Liebe gegenübersteht. Die Lehren Vitamas bezeichnen die Liebe, die man selbst fühlt, als Gabe der Göttin, weniger die Liebe, die man von anderen geschenkt bekommt.

"Bei Vitamas Lieblichkeit!" - Ausruf des Erstaunens oder der Freude;

"Die Göttin Mutter steh uns bei!" - Ausruf des Entsetzens;

"Vitamas Segen!" - Genesungswunsch, wenn jemand niest, entspricht also unserem "Gesundheit!";

"Sie trägt Vitamas Geschenk" - freudenreiche, ehrerbietende Umschreibung für "Sie ist schwanger";

"Möge Vitama auf euch herabblicken" - Glückspruch für ein junges Paar, meist mit einem leichten Unterton von "Möge Eure Ehe fruchtbar sein";

"Die Herrin führt seine Hände/Lippen" - anerkennende Worte für begabte Heiler, Barden und Künstler.

Der typische Tempel

1) Beschreibung

Türen stehen bis auf einige besondere Tage immer offen
- Die Wände sind meist mit Stoffbahnen verkleidet
- Im Andachtsraum steht immer eine Statur von Vitama, je nach Reichtum des Tempels ist sie mehr oder weniger festlich geschmückt
- Etwa in der Mitte des Andachtsraum steht ein kleiner Brunnen der auch zeremoniell genutzt wird
-Stühle sind eher etwas seltenes, stattdessen gibt es mehr Kissen und Liegen
- Häufig findet man Gärten und Blumen in die Grundmauern des Tempels miteingearbeitet, wodurch es teilweise einem Garten erinnert
- Meist befindet sich mindestens 1 Fretchenpaar in dem Tempel

2) Verhaltensregeln

- keine Waffen und oder Rüstungen
- kein Streit
- keine Geschäfte oder Handel
- Alkohol und Rauschmittel nur in maßen

3) Zeremonien beim Eintreten und Verlassen

Vor dem Betreten werden „rituell“ die Sorgen abgewaschen, indem man Wasser aus einer Schale schöpft und sich damit über das Gesicht geht. Außerdem wird vor dem Betreten ein lächeln auf die Lippen gesetzt, da es unhöflich wäre das Haus ohne eins zu betreten.
Dabei wird das Zeichen Vitamas auf der Brust gezeichnet.