Die Geschichte der Orden der Viere

Der Viergötter Glaube zählt als die verbreitetste Religion Falandriens, wurde sie doch mit der Ausweitung des Reiches Galadon in die "heidnischen" Provinzen getragen und dort gelehrt. Die Viere, laut den Legenden geschaffen von den Gohor, um über Tare zu herrschen und das Leben auf ihrer Oberfläche zum Erblühen zu bringen, sind die Geschwister der Elementarherren, und während diese für die Materie verantwortlich sind, sind es Geist und Seele, denen sich die Vier mit ihren Werten und Gesetzen zugewandt haben. So leiten und führen sie ihre Kinder, die Völker Tares. Trotz ihrer oftmals gegensätzlichen Aspekte sind sie eine Einheit, denn nichts könnte existieren ohne das Zusammenspiel ihrer Kräfte, geschwisterlich arbeiten sie und ihre Anhänger zusammen, trotz manchen Zwistes oder Konfliktes.

Astrael
Gott des Wissens und der Magie und des Rechtes. Astrael, auch "der Einäuge", opferte im zweiten Zeitalter der Welt sein linkes Auge und erschuf so die Magie, wie sie den Menschen heute bekannt geworden ist. Seine Schüler und Anhänger sind oft Magier und Gelehrte. Bibliotheken und Akademien tragen oftmals seinen Namen.

Bellum
Gott des Kampfes und der Ehre, des Mutes und der Schmiedekunst, aber auch der Gerechtigkeit, die so manches Mal im Gegensatz zu Astraels Recht steht. Seine Anhänger sind zumeist Kämpfer, Söldner und Schmiede. Als er zusammen mit seiner Halbschwester Tevra das Volk der Zwerge erschuf, zeigte er dem Volk der Dwarschim die Kunst der Waffenschmiede.

Morsan
Gott des Todes, der Ruhe und des Schlafes, aber auch Herr der Zeit. Morsan, der "Totengräber", ist der Hüter über die dritte Sphäre, wo er die Geister der Verblichenen aufnimmt und in seinem Land Vidor ("vi", hier Nachleben. "dor" hier in der Bedeutung "dunkel") wie ein gütiger Vater über sie wacht. Noch nie ist ein Mensch aus Seinen Hallen zurückgekehrt. Seine Anhänger sind so unterschiedlich sie nur sein könnten, jeden Alters, jeden Standes, denn in Seinen Hallen sind sie alle gleich, ob nun Ritter oder Verbrecher, Künstler oder Handwerker.

Vitama
Göttin der Liebe und des Lebens, d.h. auch aller schönen Dinge, wie der Ernte, dem Herdfeuer, Musik und der Gedichte. Die Göttin der Liebe und der Lieder ist die Schutzgöttin der Barden, Dichter, doch auch der Bauern und der Streuner und Diebe, da sie auch Herrin ihrer Dinge ist: dem Rausch, der Spiele und der Straßen und Wege. So wird sie auch von den Wanderern Tares als Schutzgöttin angesehen.
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